TradingView für Anfänger: die ersten Schritte
TradingView ist das Standard-Werkzeug, mit dem fast alle Trader Charts anschauen. Die gute Nachricht für Einsteiger: Die kostenlose Version reicht zum Lernen völlig aus. Hier bekommst du eine ruhige Einführung, ohne dich mit 100 Funktionen zu erschlagen.
Was ist TradingView – und warum alle es nutzen?
TradingView ist eine Chart-Plattform, die direkt im Browser läuft (oder als App). Du bekommst dort saubere, schnelle Kurscharts zu Krypto, Aktien, Devisen und mehr – plus Zeichenwerkzeuge, Indikatoren und Alarme. Es ist beliebt, weil es einfach zu bedienen ist und man nichts installieren muss.
Gratis oder bezahlt?
Für den Anfang brauchst du kein bezahltes Abo. Der wichtigste Unterschied: In der kostenlosen Version kannst du zwei Indikatoren gleichzeitig auf einem Chart nutzen. Das klingt wenig – ist zum Lernen aber genau richtig. Wer als Anfänger zehn Indikatoren stapelt, sieht am Ende gar nichts mehr. Weniger ist hier wirklich mehr.
Die Oberfläche in 60 Sekunden
- Chart-Mitte: die Kerzen (Candlesticks). Jede Kerze zeigt Eröffnung, Hoch, Tief und Schluss eines Zeitabschnitts.
- Oben – Zeiteinheit (Timeframe): z. B. 15m, 1h, 4h, 1D. Sie bestimmt, wie viel Zeit eine einzelne Kerze abbildet.
- Links – Zeichenwerkzeuge: Linien, Rechtecke, Trendlinien, Text.
- Oben – „Indikatoren": hier fügst du z. B. einen gleitenden Durchschnitt oder den RSI hinzu.
- Rechts – Watchlist & Alarme: Lieblings-Märkte speichern und Preis-Alarme setzen.
Zeiteinheiten verstehen
Die Zeiteinheit verändert die ganze Sichtweise. Auf dem 1-Minuten-Chart wirkt jeder Zucker riesig; auf dem Tages-Chart siehst du den echten Trend. Als Anfänger fährst du gut damit, den größeren Zeitrahmen zuerst anzuschauen (z. B. 4h oder 1D) und erst dann in kleinere hineinzuzoomen. So verlierst du den Überblick nicht.
Deinen ersten Indikator hinzufügen
- Klick oben auf „Indikatoren".
- Suche z. B. nach „Moving Average" (gleitender Durchschnitt) und klick ihn an.
- Er erscheint als Linie im Chart und glättet den Preis – so siehst du die Richtung leichter.
Ein sinnvolles Einsteiger-Setup: ein Trend-Indikator (z. B. gleitender Durchschnitt) + ein Momentum-Indikator (z. B. RSI). Mehr braucht es am Anfang nicht – und genau zwei passen in die Gratis-Version.
Zeichenwerkzeuge: der eigentliche Kern
Wichtiger als jeder Indikator ist das, was du selbst einzeichnest: Trendlinien und horizontale Zonen (Unterstützung/Widerstand). Damit markierst du, wo der Preis in der Vergangenheit reagiert hat – die Basis fast jeder Strategie. Übe das an alten Charts, bis dein Auge die Zonen von selbst findet.
TradingView in der Praxis – Schritt für Schritt
In der Chartschmiede übst du direkt in TradingView: geführte Aufgaben mit Animationen, KI-Feedback und einem klaren Aufbau – bewusst so gestaltet, dass die Gratis-Version reicht.
Zur Ausbildung →Weiterlesen
→ Unterstützung & Widerstand: Chartlesen für Anfänger → Krypto-Trading lernen: der ehrliche FahrplanDieser Artikel dient der Bildung und ist keine Anlageberatung. TradingView ist ein unabhängiges Produkt und steht in keiner Verbindung zur Chartschmiede.