Indikatoren

Was ist der MACD? Der Indikator einfach erklärt

Lesezeit ca. 5 Minuten · Aktualisiert Juli 2026

Der MACD klingt kompliziert, ist im Kern aber simpel: Er misst, ob sich das Momentum eines Trends beschleunigt oder abschwächt. Hier bekommst du die Erklärung ohne Formel-Wust.

Woraus besteht der MACD?

MACD steht für Moving Average Convergence Divergence. Er vergleicht zwei gleitende Durchschnitte (schnell und langsam) und macht daraus drei Elemente:

Was die Kreuzungen bedeuten

Wichtig zu wissen: Der MACD basiert auf Durchschnitten der Vergangenheit – er läuft dem Preis immer etwas hinterher. In ruhigen Seitwärtsphasen erzeugt er viele Fehlsignale („Whipsaws"). Am besten funktioniert er in klaren Trends, nicht in der Range.

Divergenzen mit dem MACD

Wie beim RSI sind auch hier Divergenzen aufschlussreich: Macht der Preis ein neues Hoch, das Histogramm/die MACD-Linie aber nicht, verliert der Trend an Kraft. Das kann eine Abschwächung ankündigen – ist aber kein automatisches Umkehrsignal.

So nutzt du den MACD sinnvoll

Indikatoren kombinieren – aber richtig

In der Chartschmiede lernst du, welche Werkzeuge sich sinnvoll ergänzen und welche sich nur doppeln. Struktur zuerst, Indikator als Bestätigung – mit Praxis und KI-Feedback.

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Dieser Artikel dient der Bildung und ist keine Anlageberatung. Trading ist hochriskant und kann zum vollständigen Verlust führen.